Adventures

Der Vergessene Gott

 

 


Der Bequest Globe: Ein geschlossener Raum, ein Computer und ein verschlossener Eingang zwischen zwei Säulen - das Vermächtnis einer unglaublich fremden Rasse, die von den Sternen zu uns kam und ihre rätselhaften Spuren auf unserer Welt hinterließ.

Eine Datenbank wird geöffnet, und wir erfahren, wer wir sind, und in welchen Inkarnationen wir bereits gelebt haben. Als wir das Rad berühren, öffnet sich das Tor, und wir erhalten Zugang zu zwei Computern: Kether und Malchut.

Wir sind auserwählt, die geheimnisvollen Stätten der Menschheit zu besuchen und Relikte aus dieser dunklen Vergangenheit zu finden. Der erste Schlüssel ist der heilige Gral, den wir in Binah, der Welt der Tempelritter, suchen sollen.


Binah


Unter einem düsteren Himmel stehen wir in der Mitte eines monolithischen Steinkreises, der uns an Stonehenge erinnert. Als wir das erste Tor durchschritten haben, taucht aus dem Nebel ein metallener Torso - eine  gewaltigen Ritterrüstung ohne Kopf - auf. Im Inneren ein runder Tisch, um den herum zwölf Stühle angeordnet sind. Von den Wänden blicken Masken aus toten Augen auf uns herab. Ist dies die sagenhafte Tafelrunde von König Artus?  Der zentrale Sessel gibt uns ein Rätsel auf, und in einer Vision sehen wir Szenen vom Kampf und vom Sterben der Ritter auf der Suche nach dem heiligen Gral.

Über Merlins Eiche gelangen wir zu einem Turm, in dem uns ein betrunkener Ritter zu einem Spiel auf Leben und Tod herausfordert, und wo wir die Bekanntschaft von Morgana, einem unvorstellbar hässlichen Wesen, machen.

Zurück im Torso sehen wir anstelle der Tafel einen Flugkörper, an dessen Kontrollen sich ein Mann zu schaffen macht, der aber bei unserer Annäherung verschwindet. Nachdem wir die richtigen Symbole eingestellt haben, hebt sich das UFO und gibt den Weg in die unteren Regionen frei.

Wir finden ein Buch mit einer Darstellung der Genesis, die aber von den herkömmlichen Schöpfungsmythen deutlich abweicht. Passagen aus der Bibel vermischen sich mit Figuren der ägyptischen Mythologie und kabbalistischen Elementen.

Im nächsten Raum werden wir mit einer surrealistischen Szene konfrontiert. Wir entschlüsseln ein Streitgespräch zwischen Einstein und Newton über Quantenmechanik und die Natur des Universums und finden uns anschließend in einem mittelalterlichen Labor wieder.

Hier stoßen wir auf auf seltsame Aufzeichnungen, die eindeutig die Handschrift von Leonardo da Vinci tragen. Nie gesehene Skizzen des begnadeten Naturwissenschaftlers und Malers zeigen Flugobjekte und die Anatomie außerirdischer Lebewesen.

Haben Einstein und Newton die Inspiration für ihre genialen Theorien vielleicht von Besuchern aus einem anderen Universum erhalten? Woher stammen die detailgetreuen Informationen in den geheimen Skizzenbüchern, die hartnäckigen Gerüchten zufolge seit 500 Jahren in den unzugänglichen Bibliotheken des Vatikans aufbewahrt werden? Ist vielleicht sogar die ganze Schöpfungsgeschichte der Bibel nur die vielfach geänderte und verfälschte Fassung der Geschichte einer Manipulation durch außerirdische Besucher?

Mit einem möglichen Beweisstück für diese Theorie - dem "Heiligen Gral" - kehren wir in den Bequest Globe zurück. Eine Weltkarte zeigt uns eine Position in Mexiko, an der wir vielleicht weitere Informationen und Beweise finden können.


Chesed


Wir befinden uns auf einer Hochebene, auf der sich mehrere Pyramiden aus dem rötlichen Fels erheben. Auf einer Plattform müssen wir das erste Rätsel dieser Welt lösen.

Mit jedem gelösten Rätsel dringen wir tiefer in die Geheimnisse dieser Welt ein. Nachdem wir die richtigen Positionen auf dem Mayakalender eingestellt haben, erscheinen vier Abbilder der archaischen Gottheiten auf der Spitze einer Pyramide: Götter, denen hier blutige Menschenopfer gebracht wurden. Und wieder stellt sich uns die Frage, ob dies nicht einfach Nachahmungen von medizinischen Experimenten waren, die außerirdische Besucher an den primitiven Menschen dieses Zeitalters durchführten.

Einen dieser Invasoren finden wir in einem gläsernen Behälter. Er nennt sich Horus, ein seltsamer Name, den wir nur aus der ägyptischen Mythologie kennen. Gibt es vielleicht eine Verbindung zwischen dem plötzlichen und unerklärlichen Entstehen von Hochkulturen an den verschiedensten Orten dieser Welt? Ebenso seltsam erscheint uns seine Frage, ob wir uns für Alpha oder Omega entscheiden wollen ??

Wir erreichen einen unterirdischen Bereich, in dem uns eine seltsame Maschinerie erwartet, die den bezeichnenden Namen "Noah" trägt und sich als eine Gen-Datenbank erweist. Die Geschichte von der Arche Noah, mit deren Hilfe die verschiedenen Spezies die große Katastrophe überleben, bekommt hier plötzlich einen ganz anderen Aspekt.

Immer tiefer dringen wir in die unterirdischen Bezirke der Pyramiden ein, und immer stärker vermischen sich die Elemente des alten Mexiko mit unerklärlichen technischen Einrichtungen. Plötzlich befinden wir uns in einer Steuerzentrale, die an den Leitstand eines U-Bootes erinnert. Durch ein Periskop können wir die Bewegungen einer seltsamen Lichterscheinung verfolgen.

Unsere eigentliche Aufgabe aber ist die Bergung eines weiteren Reliktes, das als Stab des Osiris bezeichnet wird und offensichtlich eine wichtige Schlüsselfunktion bei der Genmanipulation hat. Mit einem komplizierten Manöver können wir den Schlüssel aus dem mehrdimensionalen Kraftfeld befreien und gelangen zurück zum Bequest Globe.


Din


Wir betreten ein Zimmer, in dem das Bild einer Gleisanlage unsere Aufmerksamkeit erregt. Nach einigen Versuchen gelingt es uns, die ständig wechselnden Weichenstellungen so zu manipulieren, dass wir die Strecke bis zum Zielpunkt durchfahren können.

Über ein kompliziertes Liftsystem erreichen wir ein Theater, in dem wir auf einen Spielautomaten mit dem Bild Aleister Crowley's treffen. Die Spielautomaten lassen sich leicht überlisten, und der weitere Weg führt uns zu einer Untergrundbahn.

Bei der Ankunft erwartet uns eine mit Röhren und technischen Einrichtungen ausgestattete Plattform. Der einzige Ausgang führt in einen Saal, der entfernt an ein Mausoleum erinnert. 

Wir öffnen eine kleine Pyramide und stehen vor Baphomet, einem Kunstkopf, der sich als Gedächtnisspeicher dieser fremdartigen Rasse zu erkennen gibt. Von ihm erhalten wir weitere Informationen, die mit der Aktivierung eines Raumschiffes zu tun haben. Außerdem finden wir Unterlagen über das geheimnisvolle Rosswell-Projekt, bei dem 1947 das Wrack eines abgestürzten Raumschiffes mit den Leichen von Außerirdischen entdeckt wurde. Obwohl dies in der Öffentlichkeit immer dementiert wurde, hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass dabei auch ein Überlebender dieser fremden Rasse gefunden wurde.

Wir entdecken weiterhin eine Steuerzentrale, die den Saal in die unmittelbare Nähe des Flugkörpers transportiert, und können dort die notwendigen Einstellungen vornehmen, um die Rakete startbereit zu machen.


Chokmah


Die Lösung aller Rätsel ist in greifbare Nähe gerückt. Das Puzzle fügt sich allmählich zu einem klaren Bild zusammen. Die großen Rätsel, geheimnisvollen Orte und sagenhafte Relikte stellen keine Zufälligkeiten dar und sind mehr als nur Produkte der Phantasie. Ob es die wundersamen Fähigkeiten sind, die dem heiligen Gral zugeschrieben wurden, die Menschenopfer im antiken Mexiko, die Monolithen von Stonehenge oder die rätselhaften Ereignisse von Rosswell oder im Bermudadreieck - sie alle bekommen ein Sinn, wenn sie in den richtigen Zusammenhang gebracht werden. Immer wieder wurden Theorien aufgestellt, die eine Erklärung für all diese Phänomene in den Besuchen außerirdischer Wesen auf unserem Planeten gesehen haben, und wir stehen kurz davor, den letzten Beweis dafür zu liefern.

Noch einmal durchschreiten wir das Tor im Bequest Globe und befinden uns danach in einem Camp, irgendwo in einem militärischen Sperrgebiet. Unter einem Röntgenschirm erkennen wir das Bild eines Schädels mit einem Implantat. Wir können das komplizierte Schaltmuster entschlüsseln und das Implantat deaktivieren.

Es scheint, als hätten wir alle unsere Aufgaben erfüllt. Für einen kurzen Augenblick sehen wir eine Gruppe von Aliens. Es sind die gleichen Lebewesen, die uns schon bei Leonardo da Vinci und in den Pyramiden im alten Mexico begegnet sind. Die gleichen ausdrucksvollen Augen, wie sie in den stets dementierten Berichten über die Ereignisse in Rosswell beschrieben wurden.

Allmählich wird uns klar, dass wir nicht nur ein phantastisches Abenteuer erleben durften, sondern einer verzweifelten Gruppe von Gestrandeten, denen die Menschheit vielleicht mehr, als wir je erfahren werden, verdankt, einen Weg zurück in ihre Heimat eröffnet haben.

 

 

 

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