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Die Welten von MOUL
Unsere neue Reise war auch ein Weg in die Vergangenheit: Kadish, Gahreesen, Eder Gira und Kemo, dem Pfad der Muschel folgend nach Er'cana und Ahnonay. Sie alle haben wir noch einmal besucht, aber auch viele neue Welten entdeckt: Die Gärten von Eder Delin und Eder Tsogal, die Beobachtungsstationen in Dereno, Payiferen, Tetsonot und Negilahn, und die unendliche Wüste unter dem Sternenhimmel von Minkata.
Und immer endete unsere Reise an einem Ort, den wir eigentlich zu kennen glaubten: D'ni Rudenna, die im Nichts zwischen den Welten angesiedelte Höhle, mit ihren geheimnisvollen Felsbildern und den Artefakten der Ba'hro.
Waren es am Anfang unserer Reise die Säulen - die Seelen der Ba'hro - die wir dort erhielten, haben sie uns jetzt etwas anderes, neues geschenkt: Unerklärliche Ringsegmente, die sich schließlich auf unserem Relto zu einem Ganzen fügten.



Unbemerkt zunächst, denn im Verlangen all die neuen Wege zu gehen, haben wir das, was sich in unmittelbarer Nähe tat, gar nicht bemerkt. Das Relto hat sich verändert und leuchtet jetzt in bunten Herbstfarben. Eine Brücke führt zu einem der Felsen, auf dem sich ein unerklärliches Spiralsymbol manifestiert hat, und natürlich der sich unablässig drehende Steinkreis, dessen Herkunft wir zwar kennen, dessen Sinn und Zweck uns aber verborgen bleibt.
Es scheint so, als würden sich Dinge aus der Vergangenheit langsam aber sicher wieder zusammenfügen.
War es nun Zufall, oder nur ein Hinweis, den wir unbewusst wahrgenommen haben - wieder habe sich neue und zugleich alte Wege für uns eröffnet. Wege, die uns zurück in ein schon lange abgeschlossenes Kapitel führen.
End of Ages: Vor diesem so endgültig erscheinenden letzten Titel der Saga schreckten wir damals zurück, schien er uns doch das unwiderruflich letzte Kapitel dieser großen Geschichte einzuläuten. Aber zum Glück hat sich der immer wieder beschworene Satz, "Das Ende ist noch nicht geschrieben!" letztlich doch bewahrheitet.
Vertraute orte
Wir waren mal wieder in der Wüste, und einer inneren Eingebung folgend haben wir einen Blick über den Kraterrand geworfen, dahin, wo wir damals auf Esher trafen, der uns den Weg zum "Re Gah-ro Ti-wahn", dem großen Schacht, zeigte. Monumentales Bauwerk und Tor zu den Welten und Zeitaltern einer großen Kultur.



Mit Erstaunen stellen wir fest, dass viele der alten Wege wieder zugänglich sind. Kveer - die Gefängniswelt für Atrus - in der auch für uns damals das letzte Kapitel, das Ende der Zeitalter begann. Ein neues Buch auf einem Podest nimmt den zentralen Platz in der Halle ein.



Ganz weit, zu den ersten Anfängen unserer Geschichte, führt es uns zurück: Nach Myst, dort wo wir zum ersten Mal auf Atrus trafen, und wo sich unser Schicksal unauflöslich mit ihm und dem Volk der D'ni verband. Verlassen, dunkel und von Regen gepeitscht bietet sich uns der trostlose Anblick einer sterbende Welt.



Schnell kehren wir wieder zurück. Zurück an den Platz, wo damals die Goldene Tafel gefangen war. Mit jeder enträtselten Welt löste sich eine der Klammern, bis wir sie schließlich in unseren Händen hielten, und mit der Rückgabe an die Ba'hro einen Teil der Schuld abtrugen.



Aus dem Vorraum des großen Schachtes nach Direbo, den vier Inseln, und von hier aus weiter zu den Zeitaltern, die wir im damals besuchten: Tahgira, Noloben und Lakian, sie alle lassen sich wieder erreichen. Unsere Welt ist größer, als sie es je war.






Und schließlich auch Todelmer, die wohl schönste und faszinierendste der EoA-Welten, ist auf mehreren Wegen wieder zugänglich geworden, und präsentiert sich schöner und geheimnisvoller als je zuvor.



Und auch der Schauplatz des letzten Aktes. Der Ort, an dem wir uns von Atrus und Catherine verabschiedeten, nachdem die Goldene Tafel ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben und Atrus endgültig von der Last seiner Schuld befreit. Releeshan: Hort und letzte Zuflucht für einen alten, müden und vom Leben enttäuschten Mann.


