URU - Ages beyond MYST

Teledahn


 

"Die Essenz eines Menschen ist in der Dunkelheit zu finden, unterhalb der Oberfläche. Licht würde vermutlich nur das enthüllen, was enthüllt werden soll."

 

Die Sprichwörter des Regeltavok von Oorpah, Buch 9, Eintrag 221, Punkt 29

 

 


Eine verrückte Welt in der wir da gelandet sind: Gigantische Pilze in einem dunklen Sumpf aus dem sich quallenartige Wesen in die Luft katapultieren. Gewaltige Maschinen, dazwischen Eisenstege und eine seltsame Sonne, die sich in einer unnatürlichen Kreisbahn bewegt.

In der Mitte befindet sich ein Leitstand, von dem aus ein Parabolspiegel ausgefahren werden kann. Wir richten den Spiegel auf die kreisende Sonne aus, betätigen zwei Hebel, und die gewaltigen Maschinen erwachen zum Leben.

Die weitere Erkundung bringt uns zu einer Plattform, von der aus eine Seilbahn große Kübel befördert die weiter oben in einer dunklen Öffnung verschwinden. Wir zögern nicht lange. Ein kühner Sprung, und wie genießen von unserem luftigen Transportmittel einen phantastischen Blick über die gesamte Anlage.

Unsere Fahrt endet im Kontrollraum der Seilbahn und ein Aufzug bringt uns zu einem luxuriös ausgestatteten Arbeitszimmer. Der Schreibtisch ist übersäht mit Skizzen und Notizen, und an der Wand hängt das dritte Fragment dieser Welt.

Versteckt im Sockel eines Aquariums finden wir ein weiteres Verbindungsbuch zu einem weiteren verborgenen Arbeitszimmer, und daneben ein Blatt Papier mit einem seltsamen Symbol, das sich bei Berührung selbstständig in unser Verbindungsbuch nach Relto einfügt.

Im zweiten Arbeitszimmer treffen wir auch zum ersten Mal auf eine ganz neue Form von Verbindungselement. Es ist kein Buch, sondern ein mit Leinwand überzogener Stein, der aber ebenfalls einen Transportvorgang auslöst. Unsere Neugier bringt uns zu einer Plattform auf einem abgestorbenen Pilz, erweist sich dann aber als Sackgasse. Wir müssen notgedrungen nach Relto zurück und einen neuen Anlauf unternehmen.

Bei unserer neuerlichen Ankunft öffnen wir gleich das Gitter im ersten Raum und steigen hinab, denn die Spielerei am Schaltpult hat offensichtlich das Wasser in dem Schacht ablaufen lassen. Weiter geht es durch einen stinkenden Abwasserkanal, bis wir schließlich in einem dunklen Raum landen, der unschwer als Gefängnis zu erkennen ist. Massive Gittertüren, Knochen und Essnäpfe weisen eindeutig darauf hin. Offensichtlich sind wir hier auf ein dunkles Kapitel in der Geschichte der D'ni gestoßen.

Im Boden sind sieben Platten eingelassen, und durch das Gitter erkennen wir im nächsten Raum eine Tafel mit sieben Schaltern. Der Zusammenhang ist eindeutig. Wir beschweren die richtigen Platten mit den herumliegenden Steinbrocken und die Türe öffnet sich.

Gitterroste führen von dort weiter in eine Schlucht, in der es nur so von diesen fliegenden Quallen wimmelt. Anscheinend werden sie hier gefüttert, denn die Vorrichtungen am Steg verstreuen ganzen Wolken von Sporen. Auf einem Plateau finden wir ein weiteres Fragment und eine Leiter, die zu einer Öffnung in der Felswand führt. Leider hängt die Leiter etwas zu hoch, aber auf einer nahegelegene Plattform finden wir ein Geschütz, mit denen wir die Gegengewichte der Leiter abschießen können. Jetzt können wir hinaufsteigen und finden In einem runden Raum dort das letzte Fragment.

Wie schon in der Spalte lässt sich jetzt, nachdem wir alle Tücher gefunden haben, auch die letzte Tür öffnen. Wir tasten uns durch die Dunkelheit, hören schrille Schreie und spüren, wie wir plötzlich an einen anderen Ort versetzt werden. Eine runde Kammer, erfüllt von einem stechenden bläulichen Licht, und in der Mitte ein bodenloser Abgrund mit einem langsam rotierenden Sternennebel. Auf Sockeln stehen vier Säulen, deren Ornamente in dem unwirklichen Licht zu pulsieren scheinen.

Die Stimme von Yeesha erklingt und erklärt, dass diese Säulen die Essenz der Bah'ro - unser Ziel - sind. Als wir unsere Hand auf das Symbol an der Wand legen, hören wir ein merkwürdiges Klingen, und die Säule löst sich vor unseren Augen in Nichts auf.

Wir lassen uns in das kreisende Sternenmeer fallen und materialisieren auf Relto. Es hat sich etwas verändert, denn eines der Podeste ist in den Boden gesunken, und darauf erhebt sich nun die Bah'ro Säule.

 

 

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