
Mysterious Journey II
Schizm II
Irgendwo, weit draußen in der unendlichen Weite des Weltalls, umkreist eine Raumstation einen einsamen Planeten. Nichts deutet auf Leben in diesem künstlichen Gebilde, bis plötzlich im Inneren der Station ein Mann aus einem langen Kälteschlaf erwacht.



Ein Hologramm, das aber bereits nach kurzer Zeit wieder erlischt, gibt ihm die ersten Informationen. Danach ist er - Sen Geder - verantwortlich für eine schreckliche Katastrophe, die vor 214 Jahren Sarpendon, den Planeten um den diese Raumstation kreist, fast völlig vernichtete. Seitdem ist er Gefangener auf dieser Station, die aber nun innerhalb weniger Tage auf den Planeten herabzustürzen droht, und damit auch die letzten noch verbliebenen Reste der Zivilisation zerstören wird. Seine Aufgabe wird es sein, diese Katastrophe zu verhindern, aber dazu muss er die Oberfläche des Planeten erreichen.



Die in der Station noch vorhandenen Roboter sind zum größten Teil defekt und geben nur noch bruchstückhafte Informationen weiter. Sen kann Talen, eine der Roboteinheiten reparieren. Dadurch erfährt er, dass es irgendwo in diesem Labyrinth von stählernen Gängen und Räumen noch ein funktionsfähiges Landefahrzeug gibt. Außerdem erhält er einen Anzug, der mit der sogenannten Chamäleon Technologie ausgestattet ist, die es ihm ermöglicht das Erscheinungsbild anderer Personen zu imitieren.
Zwei Volksstämme sind auf dem Planeten angesiedelt - Transai und Ansala. Während die Transai auf die Errungenschaften der Technik setzen, und darin die einzige Chance zum Überleben sehen, vertrauen die Ansala ausschließlich auf die Natur des Planeten.



Die Suche nach dem Shuttle erweist sich als ziemlich schwierig. Zunächst muss ein rotierender Korridor und ein komplizierter Öffnungsmechanismus für den Hangar überwunden werden. Danach findet sich Sen dann in einem Bereich der Station wieder, in dem Technik und organischer Materie eine seltsame Symbiose eingegangen sind.



Überdimensionale goldfarbene Samenkapseln sind in der Lage Laserstrahlen zu produzieren und umzuleiten. Nachdem es Sen gelingt, die Laser so zu bündeln, dass sie alle auf ein Schott in der Außenwand gerichtet sind, ist der Zugang zum Landungsschiff frei und der Anflug auf den Planeten kann beginnen.



Sarpendon
Nach einer unsanften Landung, bei der die Landungsfähre schwer beschädigt wird, findet sich Sen in einer unwirklichen Umgebung wieder. Im Meer sind eine Anzahl von Objekten zu erkennen, schwimmende Inseln, die mit ihren transparenten Segeln und bizarren Auswüchsen entfernt an Drachen erinnern.



Offensichtlich ist er in einer Art neutraler Zone gelandet, denn bei seinem weiteren Vordringen öffnet sich eine von Wasser durchflossene Schlucht, über die zwei Brücken in verschiedene Bereiche des Tales führen. Beide Brücken erweisen sich bei näherem Hinsehen als unpassierbar, aber ihre Bauweise lässt unschwer erkennen, welche in das Gebiet der Transai, und welche zu den Ansala führt.



Sen entscheidet sich dafür zunächst den technisch orientierten Transai einen Besuch abzustatten. Schnell findet er das Kontrollpult für die Brücke, und nach einigen Schaltungen gelingt es ihm auch die einzelnen Segmente auf die gleiche Höhe zu bringen.



Sen überquert die Brücke und trifft auf mehrere Transai. Die Chamäleon-Technologie seines Anzuges bewirkt, dass ihn diese für Jano, einen ihrer Ingenieur, halten.



Nachdem ihm ein Energiefeld zunächst den Weiterweg versperrt, entschließt sich Sen zuerst die zweite Brücke instand zu setzen, und sich im Gebiet der Ansala umzusehen.



Diesmal ist es eine pflanzliche Kontrolleinheit die das Wachstum der einzelnen Brückenelemente auf unterschiedliche Weise beeinflusst, und nach Eingabe der richtigen Kombination die Brücke passierbar macht.



Auf der anderen Seite trifft Sen dann auch einige Wesen, deren symbiotische Beziehung zur Pflanzenwelt des Planeten sie eindeutig als Ansala erkennen lässt. Auch hier tut die Technologie seines Anzuges ihre Wirkung, denn sie sehen in ihm Triga, einen ihrer Forscher.
Auf dem Rückweg zu seinem Landeplatz gerät Sen in eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Stämmen, bei der sein schon beschädigtes Landungsfahrzeug dann völlig zerstört wird. Der seit nun mehr als zweihundert Jahren andauernde Krieg zwischen den beiden Ideologien bestimmt auch jetzt noch das Verhältnis der beiden Völker.



Bei weiterem Umsehen findet Sen dann hinter einer defekten Robotereinheit einen Tunnel, der in eine enge Schlucht führt. Dahinter setzt sich der Weg zwar fort, wird aber durch eine Reihe eiserner Fächer versperrt.



Sen verbindet die Stahlseile so, dass sich die hinderlichen Fächer vom Kontrollpult der Anlage einziehen lassen und so den Weg freigeben.
Der nächste Tunnel führt ihn in einen Raum, in dem er auf den Wissenschaftler Arko trifft.



Von Arko erfährt er dann eine andere Version der Geschichte, als die, die er von dem Hologramm in der Raumstation gehört hat:
Wie vor dreihundert Jahren ein fremdes Raumschiff in einen Orbit um den blühenden Planeten ging, und damit die Bevölkerung in zwei feindliche Lager spaltete. Die Technokraten der Transai, die das überlegene Wissen der Fremden für den technischen Fortschritt nutzen und Kontakt zu den Fremden aufnehmen wollten, und die Ansala, die - jede Form von Technik ablehnend - strikt gegen die Kontaktaufnahme waren.
Er erfährt weiter von dem sich daraus entwickelnden, Jahrhunderte währenden Krieg, der den gesamten Lebensraum zerstörte und bis zur Stunde zwischen den Überlebenden noch andauert, und er erfährt auch, welche Rolle er selbst und Chemay, eine befreundete Wissenschaftlerin aus dem Volk der Ansala, bei den damaligen Ereignissen gespielt haben.