Adventures
Schizm
Als im Jahr 2083 Explorerschiffe der Erde den Planeten Argilus entdeckten, fanden sie dort Siedlungen, Städte und eine faszinierende, fremdartige Technologie vor - nur keine Spur von den Bewohnern. Es war, als hätten diese den Planeten gerade erst verlassen.
Die Entdeckung wurde deshalb zunächst geheimgehalten und der ganze Planet unter Quarantäne gestellt. Eine Expedition, bestehend aus drei Teams mit annähernd einhundert Wissenschaftler, wurde zusammengestellt, um Forschungsbasen zu errichten und den Grund für das rätselhafte Verschwinden der Bewohner herauszufinden.
Wegen der starken Magnetosphäre war es unmöglich von der Planetenoberfläche direkten Funkkontakt mit der Erde aufzunehmen. Nur vom Mutterschiff, das in den höheren Schichten der Atmosphäre den Planeten umrundete, war eine Verbindung mit der Erde möglich. Aber nach zwanzig Tagen im Orbit verschwand das Mutterschiff plötzlich von den Radarschirmen. Die Forscherteams auf Argilus waren damit völlig von der Außenwelt abgeschnitten.


Vier Monate später nähert sich die ECS ANGEL, ein planmäßiges Versorgungsschiff, dem Planeten. An Bord sind Sam Mainey und Hannah Grant, zwei erfahrene Raumpiloten. Nachdem kein Funkkontakt zu den Forschungsteams zustande kommt, soll der Anflug eigentlich abgebrochen werden und das Schiff in einer Umlaufbahn auf weitere Instruktionen warten. Aber genau in diesem Moment fallen an Bord sämtliche Systeme aus, und die beiden können sich gerade noch in die Rettungskapseln begeben.
Die schwimmende Stadt
Hannah landet auf einer Plattform in der Nähe einer Ansammlung von seltsamen Türmen, die im Meer zu treiben scheinen. Luftige Stege und geschwungene Rampen spannen sich zwischen den bizarren Bauwerken, die teilweise organischen Ursprungs zu sein scheinen.


Je höher Hannah über die Rampen emporsteigt, um so mehr wird ihr klar, dass hier einmal Menschen gelebt haben müssen. Aber wo sind sie geblieben? Sie findet außerdem ein gelöschtes elektronisches Logbuch, das darauf hindeutet, dass auch Mitglieder aus den verschollenen Forscherteams hier gewesen sein müssen.


Und noch etwas wird ganz deutlich: Die schwimmenden Türme stellen tatsächlich eine Mischung aus Bauwerken und lebender, organischer Materie dar.


Über einen Aufzug erreicht Hannah die nächste Ebene, und für einen kurzen Augenblick erscheint ihr in einer instabilen Projektion einer der Wissenschaftler, der sie dringend um Hilfe bittet. Sie soll unbedingt die Tafeln mit den Koordinaten für die Steuerung der Schiffe finden.


Über ihr ragen bizarre Formen und Ausbuchtungen in den Himmel, und Hannah macht sich daran, auch den Rest des Turmes zu erkunden. In der obersten Spitze des Turmes findet sie schließlich eine Tafel mit Koordinaten und in einem raffinierten Versteck eine weitere.


Eine weitere Entdeckung, eine Art Bienenstock mit einem großen Sammelbehälter, kann sie zunächst noch nicht einordnen. Dafür findet sie aber ein merkwürdiges Gerät, von dem offensichtlich Impulse ausgehen, die auf die überall vorhandenen Stacheln zu wirken scheinen. Betätigt sie das Gerät, schieben sich diese mit schmatzenden Geräuschen aus den Öffnungen oder ziehen sich wieder zurück. Und schließlich findet Hannah dann auch noch eine Art Gondel, die sie zu einem benachbarten Turm befördert


Schließlich findet Hannah dann auch noch eine Art Gondel, die sie zu einem benachbarten Turm befördert. Hier scheint der Weg zunächst zu enden, über einen Dornensteg, den Hannah mit dem gefundenen Gerät manipulieren kann, erreicht sie dann aber eine Plattform, von der aus sich ein riesiger Tentakel zu einem noch monströseren Gebilde erstreckt. Hier überwiegen offensichtlich die organischen Elemente, denn das ganze Schiff, und um ein solches scheint es sich zu handeln, erinnert mit seinen bizarren Auswüchsen an die schillernde Figur eines Drachen.


Ein Lift bringt sie in die Zentrale mit einer Reihe von merkwürdigen Kontroll- und Steuerungselementen. Auf mehreren konzentrischen Ringen sind Zeichen eines fremden Zahlensystem angebracht, die offensichtlich mit den gefundenen Koordinaten in Einklang gebracht werden.


Hannah löst die Aufgabe, und das Drachenschiff erwacht zum Leben. Zwischen den gespreizten Schuppen und Stacheln entfalten sich hauchzarte Schleier einer unbekannten Energie. Das Schiff legt ab und nimmt Kurs auf ein unbekanntes Ziel.


Die Stadt am Himmel
Sam ist auf einer Plattform gelandet, die mehr als tausend Meter über dem Boden in der Luft treibt. So weit der Blick reicht, hängen Ballons am Himmel, deren Aussehen entfernt an im Wasser schwebende Quallen erinnert.


Direkt neben ihm ragt der Schalltrichter einer überdimensionalen Tuba in den rötlichen Himmel. Betätigt er die Ventile, gibt das Rieseninstrument zwar Töne von sich, aber erst bei einer bestimmten Tonfolge gibt das Instrument sein Geheimnis preis.


Eine Gondel bringt ihn nach einer aufregenden Fahrt durch das Labyrinth der Ballone zu einer neuen Plattform. Hier befindet sich ein Gaskollektor, der zum Auftanken der Ballons dient. Leider arbeitet das Gerät sehr unzuverlässig, und Sam braucht einige Versuche, bis er das richtige Gasgemisch gefunden hat.


Ein Fluggerät in Form eines fliegenden Fisches ist jetzt startbereit, und nachdem Sam die richtigen Koordinaten herausgefunden hat, startet dieser zu einem unbekannten Ziel.


Die Tempelinsel


Nach einem phantastischen Flug legt der Fisch schließlich an einer Felseninsel an. Auch Hannah hat mit ihrem Schiff in der Zwischenzeit diese Insel - allerdings von einer anderen Seite - erreicht. Nach der Ankunft bietet sich Sam ein grandioses Bild. Ein tempelartiges Gebäude, und - noch unerreichbar für ihn - die Kuppel der Forschungsstation.


Ein Knopfdruck ruft ein seltsames Fahrzeug herbei, das Sam über den gähnenden Abgrund zu einer großen Höhle in den Felsen trägt.


Sam trifft hier auf eine Gruppe seltsamer Instrumente, die an tibetanische Gebetsmühlen erinnern. Je nach Einstellung werden Laute in einer unbekannten Sprache hörbar.


Nachdem Sam keine Erklärung hierfür findet, kehrt er zunächst zu seinem Ankunftsort zurück. Ein Tunnel führt ihn in eine riesige, aus dem massiven Fels herausgeschlagene Tempelanlage. Auch hier findet er in mehreren Nischen wieder diese rätselhaften Gebetsmühlen.


In einem Nebenraum entdeckt er ein seltsames Gerät: Fünf Stäbe ragen daraus hervor, und die Skalen mit den unbekannten Zahlensymbolen geben offensichtlich die Höhe der Stäbe an. Die Messeinrichtung auf dem Wandbild kommt Sam bekannt vor.


Außerhalb des Tempels befindet sich eine solche Einrichtung, und Sam kann durch Anwendung des Strahlensatzes die richtigen Einstellungen für die Peilstäbe finden.


Die weitere Suche bringt ihn zur Statue eines Raumfahrers. In einer Geheimtür erscheint ein Mönch, der einige Worte in einer fremdartigen Sprache zu ihm spricht. Es sind Laute, wie er sie schon von den Gebetsmühlen gehört hat. Dies öffnet ihm die Geheimtür, und im unteren Bereich des Tempels, vor einer gigantischen Rechenmaschine, trifft er endlich mit Hannah zusammen.


Mit dem gemeinsam erworbenen Wissen können sie hier die letzten Aufgaben erledigen und erhalten die Koordinaten für ein weiteres Ziel.
Die Insel des Wanderers
Langsam treibt Hannah mit ihrem Drachenschiff in eine Lagune. Aber diesmal ist es anders. Der Tentakel, der sonst die Verbindung zum Land herstellt, bewegt sich keinen Millimeter. Zuerst muss Hannah das Teleskop reparieren und damit einen Lichtcode entschlüsseln. Erst dann kann sie die Insel betreten.


Wieder erscheint ihr einer der verschollenen Wissenschaftler, und seine Erklärungen bringen langsam Klarheit in das seltsame Geschehen. Erste Versuche der Argilianer mit der Raunfahrt haben offensichtlich ein unbekanntes Überwachungssystem auf den Plan gerufen. Der "Wanderer", wie sich dieses System nennt, ist dabei zu der Überzeugung gelangt, dass sich die Bewohner von Argilus auf einer der besuchten Welten kontaminiert haben, und hat sie deshalb in einer überlappenden Zeitzone unter Quarantäne gestellt. Das gleiche Schicksal erlitten dann auch die später ankommenden Forscherteams von der Erde. Sam und Hannah werden deshalb einer Art Prüfung unterzogen, die über das weitere Schicksal der Forschungsteams und der Argilianer entscheiden wird.


Auch Sam hat mit seinem Flugschiff zwischenzeitlich die Insel erreicht und in den Felsen, oberhalb eines großen Aufzuges, angelegt.


Die Eisenstege führen in den Berg, und inmitten eines Sees erhebt sich auf einer felsigen Insel ein eiförmiges Gebilde das an ein Raumschiff erinnert. Schienen führen hinüber, aber die Verbindung scheint noch unterbrochen zu sein. Zwischen den Schienen und einer Eingabestation scheint eine Verbindung zu bestehen.


Sam muss zunächst mehrmals in einem Spiel gegen die Mechanik gewinnen. Erst dann heben sich die Brücken und die Verbindung zur Insel ist hergestellt.


Zwischenzeitlich hat auch Hannah den Standort von Sam erreicht. Mit dem Schienenfahrzeug können sie die Insel mit der eiförmigen Kapsel erreichen, müssen aber feststellen, dass ihnen zur Lösung des Rätsels noch weitere Informationen fehlen.


Gemeinsam erforschen sie deshalb die restlichen Orte und stoßen dabei auf die Ansiedlung der ursprünglichen Bewohner. Das Dorf bewegt sich in der Zeit, und Sam muss die einzelnen Häuser nach einem komplizierten Schema betreten, um schließlich einen bestimmten Code zu erhalten.


Dieser Code wiederum muss in der Rechenmaschine auf der Tempelinsel nochmals modifiziert werden und öffnet dann den eiförmigen Stahlbehälter.


Sam findet dann auch noch den letzten Koordinatensatz für sein Flugschiff, das diesmal aber kein neues Ziel ansteuert, sondern ein seltsames Manöver einleitet. Aus dem eiförmigen Behälter wird eine stählerne Kapsel geholt und über der schwimmenden Insel abgesenkt.


Gemeinsam kehren Sam und Hannah auf die schwimmende Insel zurück. Nachdem sie die letzten Koordinaten eingegeben haben, erscheint wiederum eine Projektion, und deutet auf eine bislang leere Stelle im Kommandostand, an der sich jetzt ein goldenes Sonnensymbol befindet.


Mächtige Maschinen laufen an, und das bizarre Gebilde hebt sich langsam aus dem Wasser. In einer letzten Vision erfahren die beiden, dass die Prüfungen nunmehr abgeschlossen sind. Die Argilianer und die Mitglieder der Forschungsteams wurden wieder in die reale Zeit zurückversetzt.


Der Wanderer hat seine Mission beendet.
