Adventures
Riddle of the Sphinx
Gil Blythe Geoffreys, Professor der Archäologie aus London und alter Freund, hat uns eine Nachricht zukommen lassen, nach der er bei seinen Ausgrabungen auf dem Plateau von Gizeh eine sensationelle Entdeckung gemacht hat. Einzelheiten hat er uns zwar nicht mitgeteilt, aber es muss etwas mit der großen Sphinx und deren Verbindung zur Cheopspyramide zu tun haben. Als wir an der Ausgrabungsstätte eintreffen, ist das Lager verlassen und von Gil und seinen Kollegen keine Spur zu entdecken.



Das Innere seines Zeltes weist zwar deutliche Spuren einer Durchsuchung auf, dennoch finden wir einige Hinweise, die den Eindringlingen wohl entgangen sind. Die eigentliche Entdeckung scheint die Sphinx zu betreffen, der Schlüssel dazu aber in der großen Pyramide zu liegen.



An der hinteren Basis des gewaltigen Steinkolosses finden wir tatsächlich einen neu geschaffenen Zugang, und nach wenigen Metern stehen wir vor einer mit Symbolen reich verzierten Metalltür. Rund um den Skarabäus im Mittelteil sind Öffnungen für sechs Schlüssel zu erkennen. Das muss die Entdeckung sein, von der Gil berichtet hat ! Nachdem hier aber zunächst kein Weiterkommen möglich ist, starten wir mit unserem Helikopter zur großen Pyramide.
Die große Pyramide



Viele Wissenschaftler haben versucht, die Rätsel und Geheimnisse zu entschlüsseln, die dieses gigantische Bauwerk seit nunmehr 4.500 Jahren in seinem Inneren verborgen hält. Aber keinem ist es bisher gelungen, auch nur einen kleinen Zipfel des Schleiers zu lüften, der immer noch die Geheimnisse der letzten Ruhestätte des großen Pharaos verbirgt.
Durch die große Galerie steigen wir langsam hinauf. An ihrem Ende liegt die sogenannte Königskammer, ein schmuckloser Raum mit einem leeren Sarkophag. Wir wählen deshalb zunächst den absteigenden Gang der zur Kammer der Königin führt und stoßen hier auf die Hinterlassenschaft des Forscherteams: Ein Roboter und eine Steuerungseinheit, mit der diese versucht haben, die rätselhaften Schächte zu erforschen, die irgendwo im Nichts zu enden scheinen.



Endlos lange braucht der Roboter, und immer wieder blockieren Geröll und kleine Steine seine Fahrt, bis er schließlich das Ende des Schachtes erreicht hat. Die Kamera zeigt eine massive Wand, auf der sich zwei Hebel zu befinden scheinen und hier endeten bislang auch alle Versuche, weiter in die Geheimnisse der Pyramide einzudringen. Aber wir haben den Schlüssel dazu in den Aufzeichnungen des Professors gefunden. Der Roboter kann den Stein bewegen, und mit donnerndem Geräusch verschieben sich tonnenschwere Blöcke im Inneren der Pyramide. Der uralte Mechanismus, von dem genialen Baumeister vor 4.500 Jahren ersonnen, öffnet uns den Weg zu den letzten Geheimnissen.
Die Kammer des Königs



In der Wand der Königskammer hat sich ein Block verschoben, und wir stehen staunend vor dem goldenen Sarkophag des Pharao. Ein Ausgang führt in einen umlaufenden Gang, von dem mit seltsamen Symbolen gekennzeichnete Eingänge zu weiteren Räumen abzweigen. Jetzt hat uns der Forscherdrang endgültig erfasst, und wir durchsuchen eine Kammer nach der anderen.



Goldene Statuen, uralte Schriftrollen, Sternensymbole und rätselhafte Tafeln - überall stoßen wir auf Spuren und Relikte dieser einmaligen Hochkultur. Immer neue Räume öffnen sich vor uns, und immer neuen Herausforderungen müssen wir uns stellen, um den tödlichen Fallen in diesem gigantischen Labyrinth zu entgehen.



Ein neuer Raum, ein neues Rätsel: Zwei Horus-Statuen bewachen eine Tafel, auf der wir eine Sternenkonstellation nachbilden müssen. Wieder öffnet sich ein neuer Raum, wieder finden wir weitere Teile des gigantischen Puzzles.



Die Kammer der Königin



Auch in der Kammer der Königin hat sich ein neuer Durchgang geöffnet. Vorbei an Nischen mit den Standbildern von Göttern und Pharaonen kommen wir in einen Saal von geradezu gigantischen Ausmaßen. Eine goldene Kobra schlingt sich um die gewaltige Säule in der Mitte des Raumes. Ihre Windungen führen uns zu einer Versammlung von fünf Harfenspielerinnen und weiter zu einer Pyramide. Die Fundstücke aus den Räumen des Königs helfen uns, auch hier den Zustand der Harmonie wieder herzustellen.



Der nächste Durchgang tut sich auf, und wir stehen am Eingang eines Labyrinthes. Nicht nur die Vielzahl der Gänge erschwert die Orientierung. Jede Drehung eines Rades bewirkt auch eine Drehung der Räume und eröffnet neue Gänge und Kammern.



Es ist uns gelungen, den Mechanismus eine Sänfte zu aktivieren, und diese trägt uns weiter in die Tiefe. Wir ahnen, dass die Entscheidung näher rückt. Aber noch trennt uns ein weiteres Labyrinth von unserem Ziel.



Wir sind hier im Reich von Anubis, dem Herrscher über die Totenwelt. Um ein großes Wasserbecken gruppieren sich sechs Statuen des Gottes, der über die Seelen der Verstorbenen bei ihrem Übergang in das Totenreich richtet.



Ein hydraulisches System lässt das Wasser aus dem Becken abfließen und öffnet die Zugänge zu sechs Grabkammern. Staunend und ehrfürchtig stehen wir vor den sterblichen Überresten der großen Pharaonen, die seit Jahrtausenden hier die letzten Geheimnisse ihrer Dynastien bewachen.



Kaum wagen wir die goldenen Truhen zu berühren, in denen die sechs Schlüssel bewahrt werden. Für einen Augenblick glauben wir am Ziel unserer Wünsche angelangt zu sein, aber eine innere Eingebung sagt uns, dass wir noch einen weiten Weg zurücklegen müssen.
Im Reich des Sobek
Unser Gefühl hat uns nicht betrogen. Eine neue Halle mit der goldenen Barke des Herrschers hat sich vor uns geöffnet. Die Statuen des Gottes mit dem Kopf eines Krokodils sagen uns, dass wir im Reich Sobeks angekommen sind.



Eine der Schriftrollen zeigt uns den Weg, der sich jetzt durch ein Netz von Kanälen, tief unter der Basis der großen Pyramide, fortsetzt. Es ist Sobeks Reich, und mehr als einmal entgehen wir nur knapp den Gefahren, die hier auf uns lauern. Lange irren wir umher, bis es uns endlich gelingt der Dunkelheit dieser unterirdischen Welt zu entfliehen.



Der Tempel des Ra



Wir befinden uns wiederum in einem Wasserbecken, das aber diesmal im Zentrum einer großen Tempelanlage liegt. Jenseits eines Sees erkennen wir in der Ferne eine Felswand mit den monumentalen Statuen von Pharaonen, die uns ein wenig an Abu Simbel erinnert.



Tief beeindruckt stehen wir vor diesen Kolossen die gleichmütig auf uns herab sehen. Seit Jahrtausenden stehen sie hier, unberührt vom Lauf der Zeit, zu Stein gewordene Beweise des berühmten Satzes: "Jedes Wesen fürchtet die Zeit, aber die Zeit fürchtet die Pyramiden."



Wir sind den Hinweisen gefolgt die unseren Weg durch den Tempel des Ra bestimmt haben und schauen nun von der höchsten Zinne hinunter auf das Becken, durch das wir den Tempel betreten haben. Vier Zeichen haben sich auf der Wasseroberfläche gebildet, und wir wissen, dass wir unserem Ziel wiederum einen entscheidenden Schritt näher gekommen sind.
Die goldene Pyramide



Durch die Palmen haben wir in der Ferne einen goldenen Schimmer gesehen, und jetzt stehen wir unvermutet vor einem unglaublichen Bauwerk, einer Pyramide aus purem Gold!
Wo, wenn nicht hier, muss die Lösung verborgen liegen? Aber eine sehr schwierige Aufgabe erwartet uns noch, bevor wir diesen innersten Bereich betreten können.



Wir haben es geschafft! Die goldene Pyramide hat uns die letzten Geheimnisse dieser großen Kultur übergeben. Sechs Papyrusrollen mit unzweifelhaften Hinweisen auf die großen Rätsel der geheimnisvollsten Stätten auf unserem Planeten. Erst jetzt erkennen wir die wahre Dimension dieser einmaligen Entdeckung.
Die Sphinx
Auf dem schnellsten Wege kehren wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Noch einmal durchlaufen wir all die Kammern, Gänge und Labyrinthe, bis wir schließlich wieder dort ankommen, wo unser Abenteuer seinen Anfang nahm. Unter dem unergründlichen Lächeln dieses Fabelwesens mit dem Löwenkörper öffnen wir das Tor zur letzten Kammer. Ein Hindernis stellt sich uns noch in den Weg, aber wir denken nicht mehr darüber nach, welche Bedeutung dieses Sternbild haben könnte.



Unser Blick wird magisch von der goldenen Lade angezogen, die hier am Ende unseres langen Weges auf uns wartet. Ist sie das Ziel, oder wird sie uns nur ein weiteres Tor zu einem noch viel größeren Geheimnis in einer viel größeren Dimension öffnen?
