Adventures
Reah
Reah war ein uninteressanter Planet: Riesige, unbewohnte Kontinente, ein menschenfeindliches Klima und keinerlei Bodenschätze. So gesehen gab es eigentlich keinen Grund, warum gerade hier eine so große Basis mit mehreren tausend Menschen und militärischer Unterstützung eingerichtet worden war. Natürlich hatte dies auch die Neugier der Journalisten geweckt, aber nachdem sich dort über einen langen Zeitraum hinweg keine spektakulären Dinge ereigneten, waren sie nach und nach wieder abgereist.



Als nun die Entscheidung gefällt wurde, die Wahrheit über den Planeten zu veröffentlichen, war lediglich noch ein Journalist anwesend. Eines Tages wurde dieser - wir wollen ihn der Einfachheit halber Tom nennen - vom Kommandanten des Stützpunktes zu einem Rundflug mit einem Truppentransporter eingeladen. Dabei erfuhr er, dass der Stützpunkt zur Erforschung eines außerirdischen Objektes eingerichtet worden war. Auf Reah befand sich ein Teleporter, ein Tor zu einem Planeten in einer anderen Dimension. Dieser Planet war völlig fremdartig, und seine Erforschung vor allem dadurch erschwert, dass die technischen Einrichtungen dort nicht funktionierten. Die Forscher hatten nun auf der anderen Seite eine kleine Kolonie eingerichtet, und Tom wurde eingeladen, diese zu besuchen und darüber zu berichten.
Als sie bei der Anlage eintrafen, erhielten sie jedoch die alarmierende Nachricht, dass die Verbindung immer unzuverlässiger würde und jeden Augenblick zusammenbrechen könne. Tom ließ sich aber nicht davon abhalten diese einmalige Gelegenheit zu nutzen. Gerade hatte er das Tor zwischen den Welten passiert, als die Verbindung endgültig zusammenbrach und ihn zum Gefangenen einer anderen Dimension machte.
Sollte es ihm nicht gelingen, diese Welt und ihre Rätsel zu verstehen, würde es für ihn keine Möglichkeit zur Rückkehr geben.
Die Stadt in der Wüste



Unter einer sengenden Sonne steht Tom vor dem verschlossenen Tor einer Wüstenstadt. Den Öffnungscode findet er schnell heraus und kann danach diese seltsame Ansammlung von Bauwerken betreten. Der Brunnen am Marktplatz verhilft ihm zwar dazu die Sprache zu verstehen, die wenigen Menschen, die er trifft, scheinen aber in einer gänzlich anderen Realität zu leben. Wenn es sich dabei wirklich um Mitarbeiter des verschollenen Forscherteams handelt, dann haben sie offensichtlich jeden Bezug zu ihrer eigenen Identität verloren.



Die Stadt besteht eigentlich nur aus einigen wenigen Häusern, die kreisförmig um ein tempelartiges Bauwerk im Zentrum angeordnet sind. Sicher hat dieses Gebäude eine zentrale Bedeutung, nur führt leider kein Weg hinein. Erst im Garten eines Hauses findet Tom den entscheidenden Hinweis, wie er in den Tempel gelangen kann. Hier hat er auch eine überaus rätselhafte Begegnung mit einem Fremden, dessen Gesicht von einer blauen Kutte verhüllt wird.



Im Tempel erwarten ihn dann eine ganze Reihe schwierigster Aufgaben: Unter anderem müssen vier Gongs so koordiniert werden, dass ihre Schallwellen den Zugang zu einer Krypta öffnen, in der dann weitere Rätsel zu lösen sind. Seine Fähigkeit zum logischen Denken wird bereits hier auf eine harte Probe gestellt.



Sein nächstes Ziel ist der Turm, wo er zunächst in einem Spiel gewinnen muss. Wieder erscheint der seltsame Fremde und ergeht sich in rätselhaften Andeutungen. Von ihm erfährt er aber auch, dass er als nächstes die Oase in der Wüste aufsuchen muss.



Die Oase
Tom hat in der Stadt die notwendigen Vorbereitungen für seinen Gang in die Wüste getroffen und die Oase erreicht. Nachdem er die Symbole an den Häusern richtig eingestellt hat, erhebt sich ein neues Tor - ähnlich dem auf Reah - aus dem Wasser und bringt Tom in eine neue Welt.



Der Dschungel
Palmen, Meer und eine verlassene Tempelruine sind die wesentlichen Merkmale dieser Welt. Auch hier trifft er auf ein vergessenes Mitglied des ehemaligen Forscherteams. Seltsam! Alle scheinen ihn zu kennen, gerade so, als wäre er selbst einer von ihnen.



Wieder muss er einige schwierige Rätsel lösen, bevor er durch den Tempel in einen anderen Teil dieser Welt gelangt. Jetzt wird die Zeit knapp, denn innerhalb einer befristeten Zeit hat er eine komplizierte Aufgabe zu erledigen, die ihm den Zugang zum zentralen Ort dieser Welt öffnet.



Die Stadt im Wasser
Über einen schwankenden Steg erreicht Tom die Wasserstadt. Überragt von Türmen und kühnen Brückenkonstruktionen kleben die Häuser wie Schwalbennester am Felsen. Ein gewaltiges Eisengitter versperrt den Zugang, und er muss über schmale Treppen und Steige versuchen einen Weg in die Stadt zu finden.



Für Tom stehen jetzt eine ganze Reihe verschiedener Aufgaben zur Erledigung an: Ein Stoffballen muss eingefärbt, die Schlüssel für einen Fahrkorb gefunden werden, und schließlich muss er auch noch seine Schießkunst unter Beweis stellen.



Es ist geschafft! Der Zugang zur oberen Stadt ist offen, und Tom findet sich in einer künstlichen Wasserlandschaft wieder. Um Zutritt zu dem zentralen Gebäude zu erhalten, müssen zunächst bestimmte Brunnen abgeschaltet werden. Das Innere des Gebäudes erweist sich dann als ein Badehaus, aus dem es aber keinen Ausweg zu geben scheint.



Der Ausgang liegt versteckt in einem Brunnen, und nachdem Tom die richtigen Gegengewichte für einen Schöpfarm bestimmen und diesen ausschöpfen kann, gelangt er auf diesem Weg in den unterirdischen Teil der Stadt.



Die Katakomben sind ein ungastlicher Ort, aber jetzt zahlt sich die mühselige Lauferei in der oberen Stadt aus. Die Muster auf dem dort gefärbten Stoffballen sind der Schlüssel für das hier zu lösenden Rätsel.



Hat sich Tom bisher in sehr archaischen Welten bewegt, so gelangt er jetzt in eine zunehmend von Technik geprägte Umgebung. Auch der seltsame Fremdling ist noch einmal aufgetaucht, allerdings nur um ihm zu sagen, dass er ihm von nun an nicht mehr helfen könne. Nachdem er das letzte Rätsel gelöst hat, bringt ihn das Boot in einen halbkreisförmiger Tunnel, von dem mehrere Kammern abzweigen.
Reah



Nur zwei der Räume sind zugänglich, aber in beiden bietet sich Tom das gleiche Bild von Verwüstung und Zerfall. Nachdem es ihm gelingt, einen der Computer zu aktivieren, erhält er den Öffnungscode für den Zentralbereich.



Tom erkennt sofort, dass er sich hier im innersten Bereich einer mächtigen technischen Anlage befindet. Vieles scheint zwar beschädigt oder ganz zerstört, dennoch macht die Anlage insgesamt noch einen funktionsfähigen Eindruck. Aber wo befindet er sich hier?
Im Zentrum der Anlage gibt es ein Kontrollpult, das aber noch nicht aktiviert ist. Offensichtlich müssen zunächst vier Stäbe in die entsprechenden Aufnahmen eingeführt werden, um die Anlage in Betrieb zu setzen. Tom hat solche Stäbe gesehen, aber sie befinden sich in Safes, die sich nur durch die Lösung schwierigster Rätsel öffnen lassen.



In Sekundenbruchteilen wechselnde Sequenzen verschiedener Symbole müssen nachvollzogen und komplizierte Reihenfolgerätsel gelöst werden. Die sicherlich schwerste Aufgabe - ähnlich der Türme von Hanoi - erfordert allein über einhundert Züge, bei denen Tom auch nicht der kleinste Fehler unterlaufen darf. Dreimal müssen die Aufgaben mit immer höherem Schwierigkeitsgrad bewältigt werden, erst dann werden die Stäbe freigegeben.



Der letzte Stab ist eingesetzt, Maschinen laufen an, und eine Computerstimme beginnt einen Countdown. Ein letztes Mal erscheint der Fremde und sein homerisches Gelächter erfüllt den Raum. Befindet sich Tom in der Realität oder in einer virtuellen Welt, projiziert in den Speichern eines Schiffes aus einem unvorstellbar fremden Universum? Ist es der Start des Schiffes, zurück zu seinem Ursprung, oder ist es nur Ende und Anfang einer unendlichen Schleife von Wiederholungen?