Egypt III

Das Schicksal des Ramses

 


Ich, Khaemouaset, Sohn des Ramses und Hoher Priester des Gottes Ptah

schreibe dies im 60. Lebensjahr unseres Herrschers Ramses II

 Pharao des Oberen und des Unteren Reiches:

 

Da Pharao das Ende seiner Tage kommen sah, betete er im Tempel von Abu Simbel zu  Amun-Re, dem Herrscher aller Götter, und bat ihn um die Verlängerung seines Lebens und seiner Herrschaft.

Und Amun-Re versprach sein Leben bis zur Akhet Jahreszeit in seinem 80. Jahr zu verlängern, wenn er ihm in Pi-Ramses den gewaltigsten Obelisken errichte, der je von Menschenhand geschaffen wurde.

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Nur einer ist imstande dieses Werk zu vollenden - Paser, der Baumeister des Pharao.

Aber schon bald ereignen sich seltsame Dinge:

Paser erkrankt, und im Steinbruch gibt es mysteriöse Unfälle. Der Pharao beauftragt deshalb Maya, eine junge Priesterin, mit der Untersuchung dieser rätselhaften Vorkommnisse, und befiehlt ihr über das große Werk zu wachen.


Pi-Ramses


Mayas erster Weg führt sie zu Paser, der an einer rätselhaften Krankheit leidet und nicht in der Lage ist das Bauwerk zu vollenden. Seinen Gehilfen fehlen dafür die notwendigen Kenntnisse, und Maya muss deshalb versuchen, Paser von seiner rätselhaften Krankheit zu heilen.

Im Tempel dringt Maya bis zum Naos, dem innersten und heiligsten Bereich vor. Sie findet zwei Scherben, die sich zu einer Kartusche zusammensetzen lassen, und kann damit den  Geheimgang zur Krypta öffnen.

Den Fundamentbeigaben wurde nachträglich ein verwunschenes Amulett hinzugefügt und  dadurch der heilige Ort entweiht. Gerade hat Maya diese furchtbare Entdeckung gemacht, da  schließt sich der Zugang und sie ist gefangen. Maya kann aber das Siegel des Amun-Re auf der Wand wieder herstellen, und die geheime Treppe öffnet sich wieder.

Paser ist bei ihrem zweiten Besuch noch schwächer. Er bittet Maya nach Assuan zu fahren und seinem Gehilfen Ouni ein Schriftstück zu übergeben, das er hinter der Statue von Imhotep versteckt hat. Darin sind genaue Anweisungen für seinen Gehilfen, wie der Obelisk aus dem Fels gemeißelt werden soll.


Assuan


Ouni, der Vorarbeiter im Steinbruch hat große Probleme. Die Arbeiten gehen nicht voran, denn die Werkzeuge aus Dolorit sind unbrauchbar und zerbrechen wie Lehmziegel.

Seine Frau hat irgendwo ein Dokument, in dem vielleicht die Lösung für das Problem mit den Werkzeugen zu finden ist.

Tuya, die eine große Heilerin ist, verspricht Maya nach Heliopolis zu fahren und ein Mittel zu finden, das Paser von seiner Krankheit heilen kann. Maya findet das Dokument in einem Korb, wird dabei aber von einer Schlange gebissen, und nur ein eilig zubereitetes Gegenmittel rettet ihr Leben. Dem Papyrus zufolge kann nur der Gott Ptah dem Dolorit seine ursprüngliche Härte zurückgeben, und Maya macht sich auf den Weg zu seinem Tempel in Memphis.


Memphis


Im Tempel trifft Maya den Hohen Priester Khaemouaset. Auch der Tempel des Ptah ist durch ein verwunschenes Amulett verunreinigt. Diesmal ist es ein vertrockneter Skorpion, der in einer Spalte verborgen ist. Khaemouaset will ihr helfen in das unterirdische Reich von Ptah zu gelangen, Maya muss jedoch zunächst ein Rätsel lösen, um einen Flakon Kyphi, der für die Zeremonie erforderlich ist, zu erhalten.

Leider ist das Kyphi nicht vollständig und für eine weitere Zutat muss Maya erst einen Korbflechter überlisten, der ihr dann die duftende Binse überlässt. Khaemouaset kann nun mit dem Ritual beginnen, das Maya in das Reich von Ptah bringen wird.


Die Welt von Ptah


Die Düfte des Weiheopfers haben Mayas Sinne umnebelt, und als sie wieder zu sich kommt befindet sie sich in einer Höhle, die mit kochender Lava gefüllt ist. Sie ist im unterirdischen Reich von Ptah.

Es ist eine Welt, in der die Höhlen ihre Gestalt und ihren Inhalt verändern. Ein Dwarf hilft ihr dabei, die verschiedenen Prüfungen zu lösen. Mit seiner Hilfe gelingt es Maya den Gott Ptah zu rufen und ihre Bitte vorzubringen.

Maya muss eine der magischen Doloritkugeln, die über einem Altar in der Lava schweben, herauslösen und sie der Magma zurückgeben. Damit ist der Bann gebrochen, der die Werkzeuge der Steinmetze unbrauchbar gemacht hat.


Wieder in Assuan


Zurück in Assuan gilt Mayas erste Sorge dem Heilmittel für Paser. Tuya hat in Heliopolis die notwendige Zauberformel erhalten und Maya muss die Formel nur noch kopieren, und sie in eine Tonfigur nach Pasers Ebenbild einschließen.

Ouni ist ebenfalls sehr glücklich. Die Werkzeuge funktionieren wieder, und der Obelisk ist schon fertig behauen. Aber nun ist im Steinbruch ein rätselhaftes Feuer ausgebrochen und verängstigt die Arbeiter. Maya muss es löschen und den Ursprung des Fluchs finden.

Ein böses Messer in der Erde hat das verwunschene Feuer verursacht. Die Arbeiter haben sich beruhigt und schaffen den Obelisken gerade zum Nil, wo das Schiff wartet. Leider ist der Wasserstand aber viel zu niedrig. Ouni rät Maya nach Memphis zu gehen und mit Khaemouaset zu sprechen. Der Hohe Priester ist ein mächtiger Zauberer, und vielleicht kann er die Nilfluten zurückbringen.


Memphis


Khaemouaset ist nicht da, dafür trifft Maya im Vorhof des Tempels auf ein seltsames Kind. Es scheint, als wisse das Kind ganz genau, dass Maya beabsichtigt die Fluten des Nils zurückzubringen. An der Einfassung des Nilometers ist eine unfertige Gravierung angebracht. Maya muss diese vervollständigen und erhält dafür die Schale der Isis.

Das Mädchen streicht mit einer seltsamen Gebärde über die Schale und reicht sie dann Maya. Als diese daraus trinkt, verschwindet die reale Welt vor ihren Augen. Sie ist eingetreten in die Welt von Isis, der größten Zauberin und Gattin von Osiris.

 

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