Myst - die Bücher
Rand Miller und David Wingrove

Das Buch Atrus
ist der Beginn einer schillernden Fantasy-Trilogie, einer Geschichte von Vater und Sohn, von Gut und Böse, Liebe und Vergeltung.
Erzählt wird die Geschichte von Atrus, dem Sohn Gehns und letzter des Volkes der D'ni. Einsam wächst er bei seiner Großmutter auf, bis eines Tages sein Vater kommt und ihn in das versunkene Reich der D'ni entführt. Dort erlebt Atrus, wie sein Vater ganze Welten entstehen lässt, allein mit Hilfe des geschriebenen Wortes. Welten, in denen er als Gott verehrt wird - und gefürchtet, denn eine Welt, die er schuf, kann er ebenso leicht wieder zerstören. Und kann man sich gegen einen selbstherrlichen Gott auflehnen, ohne vernichtet zu werden?
Atrus wagt das Unmögliche und wird von Abenteuer zu Abenteuer getrieben, von Welt zu Welt ...

Das Buch Ti'ana
ist eine Geschichte über einen tragischen Konflikt zwischen Freunden, über den Kampf zwischen Tugend und Laster, eine Geschichte von Vertrauen und Verrat.
Und es ist eine Geschichte, die manch einer verschweigen möchte.
Erzählt wird die Geschichte von Ti'ana, welche den Menschen als Anna bekannt ist. Als erste Frau der Außenwelt erlangt sie Zutritt zu dem geheimnisvollen Reich der D'ni. Mutig durchwandert sie eine fremde Welt, sieht Orte und Wunder, welche sie hätte nie sehen dürfen.
Erstaunt sind die D'ni über Ti'anas Weisheit und Intelligenz - erstaunt und erschrocken. Als ein junger Lord sich in sie verliebt und sie zur Frau nimmt, wird das Reich der D'ni in seinen Grundfesten erschüttert.
Die Folgen sind unvorhersehbar ...

Das Buch der D'ni
erzählt die Geschichte Eedrahs, Sohn von Jethhe Ro'Jetthe, Lord von Terahnee, der sich gegen ein mächtiges Erbe stellt. Es ist eine Geschichte von Aufrichtigkeit und Korruption, von Liebe und Tapferkeit.
Das Buch war groß, viel größer als ein gewöhnliches Buch der D'ni. Der lederne Einband schien dick und hart wie Schiefer. Das seltsamste war jedoch der Text, denn wie die Inschriften auf den Säulen war er in einer Sprache verfasst, die niemand von ihnen kannte - obwohl einige Zeichen vertraut schienen. Tausende von Jahren hatte das Buch hier gelegen, versiegelt in einem Alkoven am entlegensten Ende der uralten, verborgenen Halle.
"Verbrennt es", sagte der alte Treghan mit einem finsteren Blick auf das rätselhafte Schriftwerk. " Wenn unsere Vorfahren es für angebracht hielten, das Buch hier zu vergraben, dann kann es nichts Gutes bedeuten. Verbrenn es, Atrus! Und dann versiegele die Schlösser neu." "Du hast recht", erwiderte Atrus. "Das Buch ist viel zu gefährlich!"